Posts mit dem Label Vertrag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vertrag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 16. März 2015

Fertighaus Weiss Versprechen: "Alles aus eigener Hand"

Mein Eindruck ist, dass FH Weiss aktuell in den Medien stark Werbung schaltet, so werde ich von Kollegen gerade angesprochen, dass sie Werbung meiner Baufirma gesehen/gehört haben mit der ich ja so unzufrieden war.

Ein Thema, dass mich nach wie vor ärgert, sind die Werbeversprechen von FH Weiss v.a. zum Thema "Alles aus eigener Hand", was nicht nur "aus einer Hand" - also eine koordinative Rolle suggeriert - sondern eben vielmehr verheißt, dass alles aus der Hand von FH Weiss Mitarbeitern durchgeführt wird, was schlichtweg in unserer Realität nicht korrekt war. Bei unserem Beratungsgespräch wurde uns dies damals auch mehrfach versichert. Die Realität sah eben völlig anders aus.

Um dies mit bloßen Fakten zu belegen: Auf der FH Weiss Webseite findet sich nach wie vor dieser Absatz:
"Das WEISS Versprechen - ALLES AUS EIGENER HAND"
"Schnelles, reibungsloses und unkompliziertes Bauen mit WEISS – Von der Beratung über die Architektur, Statik und Bauleitung bis hin zu den Bau- und Ausbaugewerken, bündeln wir nahezu alle Leistungen unter unserem Dach. Planen und bauen aus eigener Hand – Unsere Stärke, Ihr Vorteil!" (Quelle: Webseite FH-Weiss, 16.03.2015)
Ich kann nur von unseren Leiden und gestützt von Erfahrungen anderer Bauherren berichten, bei uns hat sich dies vor Ort so gestaltet, wie in dieser Tabelle dargestellt. Der Fremdfirmeneinsatz ist enorm, kaum Leistungen im Innenausbau wurde von FH Weiss selbst, sondern durch Fremdfirmen durchgeführt. Auch ist es vor Ort nicht immer klar, wer dann ein FH Weiss Mitarbeiter ist, oder nur ein FH Weiss Cappy / Pulli anhat um den Anschein zu machen. Daher ärgert es mich wahnsinnig, dass FH Weiss hiermit immernoch fröhlich Werbung macht. Bei z.B. Schwörer weiß ich aus Erfahrungen von Kollegen, ist dies tatsächlich so gelebt, wie hier beworben wird.

Ich möchte auch nochmal betonen, dass dies vor 10 Jahren wohl anders war (meine Schwiegereltern bauten auch mit FH Weiss) und vielleicht aktuell schon wieder anders sein könnte - bei uns in 2014 war es jedenfalls gemäß Tabelle.

4.11.2015: Eine Ergänzung zum Punkt "Heizung Einrichtung" - dies wurde durch den Heizungshersteller Tecalor direkt durchgeführt.




Donnerstag, 10. Juli 2014

Garage 3.0 - Wasser in Garage (das Kapitel Stahlbox und Scislo Montagen)



Nachdem es bei uns nun endlich mal geregnet hatte (gut für die Blumen) haben wir feststellen müssen, dass nun an der Seite des Garagentors Wasser in die Garage läuft. An der kompletten Frontseite ist an der Dichtungslippe vorbei Wasser eingedrungen, an der linken Seite der Garage ist dieses sogar bis 1,5m in die Garage hineingelaufen.

 Nach Kontakt mit Stahlbox verweist man dort auf die AGBs, die besagen "[...] für evtl. Abdichtungen am Boden oder zu angrenzenden Gebäuden sowie ein evtl. Anschluss zu angrenzenden Gebäuden ist vom Kunden selbst Sorge zu tragen." Einen ähnlichen Passus enthalten auch die AGBs von Scislo Montagen.

Im Internet hatte ich das bereits im Vorfeld in einigen Blogs gelesen, daher hatte ich das bereits im Vorfeld geklärt (mir wurde auf Rückfrage vor Beauftragung auch gesagt, dass ich zwischen Wänden und Bodenplatte "Würth klebt und dichtet" selbst einbringen müsse). Auf damalige Frage von mir, ob an der Garagentorseite eine Abschlussleiste angebracht werden muss erhielt ich die Antwort, dass dies nicht notwendig sei.

Stahlbox argumentiert nun weiter - nach Rücksprache mit dem Torhersteller Hörmann - dass bei einem rau abgezogenen Fundamentboden (nicht geschliffen bzw. geglättet) über die Fundamentstruktur Regenwasser in die Garage unter der Bodendichtung des Tores eindringen kann (Dichtigkeit nur gewährleistet bei glatten Böden). Somit wäre es kein Problem des Bausatzes (Stahlbox) oder des Tores (Hörmann) sondern liegt an der Ausführung der Bodenplatte oder am Einbau des Tores (beide Leistungen wurden über den Stahlbox "Montagepartner" Scislo durchgeführt). Dieser wird nun in der Mail von Stahlbox nicht mehr als Montagepartner bezeichnet (wie im Angebot) sondern als Drittfirma.

Man empfiehlt mir seitens Stahlbox, im Internet unter www.weatherstop.de ein entsprechendes Produkt zu kaufen und einzusetzen.

Zusammengefasst in meinen Worten: Ich kaufe eine Garage + Fundament + Montageleistung bei Stahlbox und dessen langjährigen "Montagepartner" (Forumlierung Angebot) Scislo Montagen. Hierbei ist weder die Abdichtung Wand/Boden, noch die Dichtigkeit des Garagentors an der Gummilippe in der Leistung inbegriffen. Auf explizite Rückfrage im Verkaufsprozess erhalte ich die Aussage, dass eine Abdichtung (Schiene) am Garagentor nicht notwendig ist. Nun hinterher, ist es wieder mein Problem wenn Wasser reinläuft? Ich finde dies sollte jeder potenzielle Kunde der Firma Stahlbox / Scislo Montagen vor Beauftragung wissen und daher schreibe ich diesen Artikel so detailliert.

Stahlbox hat schon angekündigt etwaige Artikel im Internet sehr ernst zu nehmen und gegebenfalls "auf den unterschiedlichsten Wegen dagegen vorgehen" zu wollen, sollte er nicht deren Ansicht nach den Tatsachen entsprechen. Daher hier der Hinweis: Diese Darstellung entspricht der Wahrheit und lässt sich per Mailverkehr jederzeit belegen.



Den Ausgang dieser Auseinandersetzung habe ich im nächsten Post dokumentiert. Hier gehts weiter.



Nachtrag 05.08.2014: Wir haben nun auf eigene Rechnung eine Leiste aus dem oben genannten Shop bestellt, die auch recht flott aus UK eingeflogen kam. Installation war super einfach und nach den ersten Regen kann ich sagen, passt und bleibt trocken. Es bleibt abzuwarten wie die Leiste durch die Überfahrten mit dem PKW reagieren wird, da dies aktuell noch nicht möglich ist.
@Stahlbox und @Scislo Montagen: Bislang keine Reaktion auf meine Forderung der Kostenübernahme

Nachtrag 21.08.2014: Scislo Montagen hat sich nun per Email auf die dritte Erinnerungsmail auch gemeldet, aber nur um mir mitzuteilen, dass eine Erstattung basierend auf den AGBs nicht durchgeführt wird und ich gerne einen Anwalt hinzuziehen kann. Zwischenzeitlich hat uns Stahlbox die Erstattung bestätigt.

Nachtrag 22.08.2014: Gestern erhielten wir einen Verrechnungsscheck der Firma Stahlbox bzgl. der Leiste.

Samstag, 29. März 2014

Verzugszinsen und Vertragstreue

Dieses Thema muss ich hier in den Blog bringen da es, wie ich finde unverschämt ist. Aufgrund des höheren Einbehalts bei der letzten Abschlagsrechnung im Dezember (wir haben Sie einfach nicht beglichen, weil zu diesem Zeitpunkt keinerlei Transparenz mehr bei unserem Projekt herrschte - die dann in ein paar Tagen plötzlichen geschaffen werden konnte) kam eine separate Rechnung mit Verzugszinsen bei uns an.

Vermerkt war hier ein Verzugszinsatz von 6%. Nach genauer Prüfung unsere Vertrages, ist der Verzugszins mit einem vorgegebenen Basiswert allerdings gekoppelt an den jeweils gültigen EZB Leitzins - was in der heutigen Zeit super ist, da dieser negativ ist. Somit ist der, auf der Rechnung ausgewiesene Verzugszins von FH Weiss falsch.

Nachdem FH Weiss uns gegenüber bei vielen Themen auf den Vertrag verwies und sagte, man könne nichts anderes tun da ja so vereinbart (im Kleingedruckten irgendwo mit wenig Bezug zum eigentlichen Thema), haben wir dies nun auch einmal probiert.

Nach Rückfrage im Dezember - als Reaktion auf die Rechnung damals - erhielten wir hierzu keine Antwort, auch unser Widerspruch und die Aufforderung nach Neustellung der Rechnung wurde ignoriert. Nach Eingang der Verzugszinsrechnung habe ich das Spiel wiederholt und die Kollegen hierauf hingewiesen.

Plötzlich war die Reaktion "Sie haben die Rechnung damals gezahlt, nicht widersprochen und daher sind die 6% für Sie gültig". Was für eine interessante Aussage - die so augenscheinlich, vielschichtig falsch ist (und übrigens nicht mehr vom Bauleiter kam sondern schon eine Stufe hocheskaliert wurde).

Ende vom Lied ist  (ca. 30 Emails später - die Geschäftsleitung musste zwischenzeitlich mal wieder in Kopie gesetzt werden, ist wohl bei FH Weiss auch das Einzige Mittel, das Nachdenken anzuregen), dass natürlich nun der korrekte Verzugszinssatz aufgeführt ist, die Differenz ist nicht klein!

Auf den ersten Blick mag dies alles sehr "klein-klein" klingen, passt aber ins Gesamtbild der Firma und zu deren Vorgehensweise bei allen anderen Themen!

Samstag, 30. November 2013

Gutachter sei Dank!

Da wir zu FH Weiss in Summe und zu unserem Bauleiter im speziellen nach wie vor wenig Vertrauen haben, sahen wir uns gezwungen einen externen Gutachter hinzuzuziehen, der über das Vertragswerk und den Rohbau vor Ort ein Resumée ziehen soll. Heute trafen wir uns also auf der Baustelle und der Gutachter berichtete uns, was an unserem Vertrag und dem Haus alles nicht stimmt - die folgenden Hauptpunkte möchte ich hier festhalten:

  1.  Bei der Luft- Wärmepumpe ist auf eine gute Schall-Dämmung der Decke zu achten.
  2. Einbau von elektrischen Schaltern und Dosen in die Außenwand sind problematisch
  3. Ausbildung der Dehnfuge zum Nachbargebäude (wenn ausgeführt wie geplant: "supergau")
  4. Im Bereich des Fundaments zum Nachbarhaus muss ein Streifenfundament eingebaut werden (keine
  5. Da Ihr Vertrag mit der Fa. Weiss kein Bauträgervertrag ist, ist der normalerweise angewendete Zahlungsplan der „Makler- und Bauträgerverordnung“ nicht anwendbar. 
  6. Die Gewährleistungszeit ab Abnahme ist in Ihrem Vertrag auf 4 Jahre reduziert. 
  7. Wand- Anschlüsse des Dachs müssen dargestellt und fachgerecht ausgeführt werden
Vor allem die Punkte 3 (wie werden die beiden Häuser verbunden) und 5 (wieso zahlen wir so früh so viel) haben wir ja schon selbst bei FH Weiss moniert - ohne jegliche Reaktion, gut dass wir jetzt noch etwas mehr in der Hinterhand haben dazu. Das Gutachten haben wir an den Geschäftsführer geschickt mit der Bitte um Stellungnahme. Da Herr Noller allerdings unsere letzte Mail von September immernoch unkommentiert ließ, erwarten wir eigentlich keine Reaktion, damit kann man aber auch arbeiten.

Montag, 11. November 2013

Die Tücken der Parkverbote

Letzte Woche haben wir erfahren, dass es unsere Aufgabe ist, uns um entsprechende Park- und Halteverbotsschilder sowie Strassensperrungen im Baugebiet zu kümmern. Bei der Gemeinde hatten wir ja bereits vor Wochen die entsprechenden Genehmigungen der Verbote beantragt - wir sind allerdings davon ausgegangen, dass FH Weiss die Schilder besorgt. FH Weiss hat hier auf das Vertragswerk verwiesen und gesagt, dass ist unsere Aufgabe - hatten wir nicht auf dem Schirm aber gut ok, machen wir das halt auch noch:

1) Wir haben uns von FH Weiss nochmals einen Plan zeichnen lassen, welche Parkverbote und Strassensperrungen genau benötigt werden (dieser war nun viel umfangreicher als am Anfang besprochen - es wird quasi das gesamte Baugebiet mit Parkverboten ausgestattet)
2) Nach Vorlage und Genehmigung der Gemeinde (offzieller Schrieb der die genauen Maßnahmen beschreibt - 15€) machten wir uns auf die Suche nach Schilderfirmen, die die Schilder nicht nur verkaufen sondern auch vermieten und entsprechend korrekt aufstellen.
3) Von 3 Firmen erhielten wir Angebote (waren preislich recht ähnlich) und haben uns gestern für eine entschieden und den Auftrag erteilt (Kostenpunkt ca. 800€). Die Schilder werden nun 3 Werktage vor Baubeginn (also vermutlich morgen/Donnerstag) aufgestellt - komplett beschriftet mit Dauer etc...
4) Die Anwohner des Parkverbots haben wir ebenfalls bereits alle informiert (25 Häuser) mit netten Flugblättern.

Von unserer Seite ist nun soweit alles in die Wege geleitet, sodass dem Hausstelltermin am 18.11.2013 nichts mehr im Wege stehen sollte!

Montag, 21. Oktober 2013

Klärung der offenen Punkte bzgl. Bodenplatte

Nachdem wir die offenen Punkte bzgl. Bodenplatte mit dem Bauleiter besprechen wollten und dieser keine Einsicht zeigte, mussten wir das Thema erneut an die Geschäftsleitung eskalieren mit folgendem Effekt:

  1. Wir bekommen die Kosten für den angeblich notwendigen Mehrbeton des Streifenfundaments wieder gutgeschrieben - aber auch nur da wir nachweisen konnten, wie FH Weiss die arbeiten ausführte, ansonsten hätte sich hier niemand bewegt und es wäre weiter abgestritten worden.
  2. Wir bekommen Kosten anteilig gutgeschrieben, da der MSH Einbau nicht wie vertraglich vereinbart durchgeführt wurde - again, Anschauungsmaterial erwirkt wunder
  3. FH Weiss schreibt uns die zuviel bezahlten MSH Leerrohre gut (da die FH Weiss Mitarbeiter diese einfach von der Baustelle "entfernt" hatten) unter dem Vorwand sie wurden komplett verbaut...

==> Offen ist nun aktuell noch, ob ein Abwasserrohr fehlt oder nicht.

Wir haben gerade die Bestätigung bekommen, dass nächste Woche die Verlegung der Regenwasserrohre und Einbau der Zisterne erfolgt :-)

Nachtrag 06.11.2013: Das Abwasserrohr wurde tatsächlich vergessen - gut das uns das aufgefallen ist - nun wird in die Bodenplatte einen Ritz eingeschlagen und zu einem anderen Abwasserrohr verbunden. Na gut.

Samstag, 28. September 2013

Bemusterung Fliesen und Laminat

Fliesen fürs Bad
Nachdem wir proaktiv bei FH Weiss nachgefragt hatten wann denn unsere Fliesenbemusterung ansteht, bekamen wir Kontaktdaten zugeschickt und konnten direkt Termine mit der Firma Maas und Lenz Wohntex vereinbaren. Nach Hinweis der Firma Maas sind wir auch noch bei der Firma Metzler vorbeigefahren, die auch Weiss Fliesen im Sortiment hat uns aber nicht von Weiss genannt wurde. Hier sollten wohl viele dunkle/grau Fliesen in 50x50 Dimension zu finden sein.

Heute sind wir also nach Oberroth gefahren. Wow - das ist wirklich nicht einfach, gut das wir farblich schon ein recht klares Bild hatten was wir suchen müssen, bei den Dimensionen der Platten (50x50, 30x60 o.ä.) hatten wir leider noch keinen richtigen Favorit und da mussten wir uns inspirieren lassen.

Die erste und wichtigste sowie für uns neue Aussage vorab: Firmen lassen sich nicht kombinieren - also entweder Maas oder Metzler, was nicht geht sind Badfliesen von Maas, der Rest von Metzler - schade eigentlich.

Bei Firma Metzler sind wir nicht fündig geworden, es gab zwar viele graue große Platten (hier sogar 53x53er Platten im Standard) aber wir hatten immer etwas daran auszusetzen: Zuviel Struktur, zuwenig, zu hell, zu dunkel, grünstich, braunstich, lilastich, Sonnenstich...

Fliesen für Wohnbereich und EG
Also weiter zur Firma Maas. Nach anfänglicher Enttäuschung über nur 2 graue Platten in 50x50 zeigte uns die Verkäuferin eine Platte die früher wohl einmal im Weiss Standard dabei war, jetzt aber leider im Preis angezogen hat und daher mit 1,50€ Aufpreis/m² zu haben ist, Scharm dabei: Die Maße sind 40x60, sprich ein Kompromiss aus Quadrat und Rechteck. Muss ja auch gut aussehen vor dem Hintergrund, dass wir das gesamte EG mit Fliesen bestückt haben.


Nun kamen die Mehrkosten ins Gespräch: Verlegen der Bodenfliesen an der Vormauerung, Übergangschiene an der Vormauerung aus Edelstahl statt Plastik, Aufpreis/m² Wunschfliesen... war klar, wird sich hoffentlich in Grenzen halten - Abrechnung halt leider erst nachdem der Fliesenleger fertig ist auf der Baustelle.

Laminat für DG und Schlafzimmer
Und dann weiter zur Firma Lenz Wohntex: In den restlichen Zimmern wollen wir Laminat, am besten nicht in Holzfarbe, wenig gemustert aber gute Qualität. Für 2€ Aufpreis/m² hatte der sehr nette Inhaber uns dann auch die gewünschten Holzer parat und die Sache ging relativ schnell über die Bühne. Dass die Sockelleiste verschraubt wird und nicht "aufgesteckt" ist wunderbar und auf dauer wahrscheinlich auch langlebiger.

Insgesamt war diese Bemusterung bis auf die Pflicht es selbst zu organisieren und eine dritte Firma als Option zu bekommen relativ unkompliziert - schön und danke an die Beteiligten Frau Frey und Herr Lenz!

P.s.: Nach Rückfrage haben wir erfahren, dass die Tapete erst mit dem Maler direkt auf der Baustelle besprochen und ausgesucht wird - da sind wir mal gespannt ob das wirklich so passiert.

Mittwoch, 25. September 2013

Eskalation an die Geschäftsleitung

Nachdem mittlerweile unser Frust über das ewige hin und her mit zahllosen Mitarbeitern, ständig neue Mehrkosten und eine absolut nicht existente Gesamtkoordination unseres Projektes das gesunde Level überschritten hat, haben wir heute eine lange Email an die Geschäftsleitung von Fertighaus Weiss verfasst. Mal sehen ob Herr und Frau Noller der gleichen Ansicht sind wie wir - mal sehn ob sich noch alles zum Guten wendet.

Den größten Hammer habe ich hier ja noch nicht beschrieben... folgt demnächst!

03.10.2013: Auf die Email gab es bisher keine Reaktion

Montag, 23. September 2013

Dachüberstand vs. Aussenkamin

Wie bereits erwähnt erhielten wir vor einigen Tagen einen Anruf, dass man bei aktuellem Dachüberstand von 40cm unseren bauseits zu installierenden Aussenkamin nicht durch das Dach nach oben führen könne und daher müssten wir uns jetzt entscheiden für kürzen des Dachüberstands, vergrößern oder den Kamin später mit Knick zu bauen. Meine Rückfrage damals, ob dies mit dem Bauantrag alles so hinterher möglich sei, was die einzelnen Alternativen kosten etc wurde entgegnet: Gute Fragen, wird geprüft, wir melden uns...

Natürlich hat sich niemand freiwillig gemeldet und ich musste hierzu nach einer Woche nochmal nachhaken, dann wurde es aber schlag auf schlag hektisch in diesem Thema. Wir bekamen sogar nur einen Tag später folgende Informationen zugeschickt (natürlich von unterschiedlichen Ansprechpartnern - wir kennen ja mittlerweile schon mehr als 20 Mitarbeiter von FH Weiss):

  1. Einen aktualisierten (nicht finalen) Werkplan in dem die Dachvorsprünge mit jeweils 50cm auf Nord und Südseite eingeplant waren 
  2. Eine neue Anlage zum Vertrag, in der die Nordseite mit 40cm berechnet wird und die Südseite mit 50cm berechnet wird (jeweils mit Aufpreis zu vertraglich zugesicherten 30cm, die wurden so allerdings nie in irgendwelchen Plänen vermerkt, geplant wurde gleich mit 40cm, Aufpreis von vorherein vorgesehen) 
  3. KEINE verschiedenen Alternativen wie eigentlich besprochen, keine Antwort ob der Bauantrag hier was dagegen hat 
Auf Rückfrage wo denn die verschiedenen Szenarien abgeblieben sind hieß es, unser Architekt hätte dies doch mit uns abgesprochen und daher wäre es jetzt 40cm/50cm geworden. Gut, natürlich haben wir wie so oft von unserem Architekten kein Wort gehört (manchmal Frage ich mich mit welchem Kunden er unsere Probleme eigentlich letzten Endes diskutiert...) - wenn ich genau überlege haben wir dieses Thema mit Ihm nicht einmal im Architektengespräch diskutiert. Interessant auch das die Pläne einfach was anderes sagen - wundert mich ja an diesem Punkt nicht weiter...

Jedenfalls kamen dann recht kurzfristig doch noch meine geforderten Alternativen (die ich dann selber vorgegeben habe) und wir entschieden uns nun letzten Endes dafür, den Dachvorsprung jeweils auf 0cm zu reduzieren und den Ortgang (Ostseite) aber bei 30cm zu belassen - nach Durchsicht von Bildern im Internet sieht diese Variante ganz flott aus, der Kamin passt später vorbei, die Regenrinnen gehen senkrecht nach unten ohne diese Bögen und Schnörkel an der Dachrinne - bingo!

Nachtrag 10.10.2013: Hierbei gab es nochmals einige Verwirrung: Gestern hieß es zu uns, dass die gewählte Variante mit 0cm aus optischen und konstruktionellen Gründen nicht möglich sein... Es hat nur eine Nachfrage von mir gebraucht "Warum?" und schon kam heute eine Mail hinterher, dass es doch möglich ist...

Dienstag, 10. September 2013

Anlage 6 und 7 unterschrieben!

Heute konnten wir endlich die Anlage 6 (Elektro) und Anlage 7 (Heizung/Sanitär) einigermassen mit gutem Gewissen unterschreiben. Alle Punkte, die wir angemerkt hatten als "zu unrecht belastet" wurden geklärt und genullt. Wir sind gespannt wie es nun weitergeht im Planungsprozess, da in 2 Wochen die Erdarbeiten losgehen sollten, wir aber weder eine finale Werksplanung vorliegen haben, noch ein Bauleiter bekannt ist.

Nachtrag 12.09.2013: Heute wurde uns der Name unseres Bauleiters mitgeteilt, der sich in den nächsten Tagen bei uns melden wird.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Vertragsunterzeichnung und Verhandlung

Heute war es soweit: Wir trafen uns mit dem Berater sowie Vertriebsleiter zum finalen Verhandlungs- und Unterzeichnungstermin des Vertrages. Nachdem uns nach wie vor der Preis zu hoch erschien (und laut Berater noch einiges zu machen sei) fuhren wir frohen Mutes erneut nach Oberroth.

Wir konnten nach einigen Diskussionen vor Ort den Preis um einige tausend Euro nach unten verhandeln, das war schonmal super - wir hatten den Eindruck Weiss möchte uns gerne als Kunden gewinnen.

Einzig unklarer Punkt im Gespräch war nach wie vor die Garage, hier konnten sich sowohl Vertriebsleiter als auch Berater nicht zu einer finalen Aussage bzgl. Machbarkeit der Zwischendecke durchringen und es wurde auf den späteren Architektentermin verwiesen. Also wurden uns 3 Alternativen präsentiert: Bau mit Garage, Bau mit Garagenvariante und das Haus ohne Garage. Hier war die Aussage: "Wir schliessen den Vertrag mit Garage ab, Sie bekommen den Rabatt auch auf den Garagenpreis und wenn Sie die Garage später doch nicht wollen, wird die Position einfach gestrichen und Sie können mit Variante 3 weiterrechnen. Dann wird die Garage zumindest mitgeplant im Bauantrag."

Ebenfalls wurde der Fertigstellungstermin grob mitsamt Vertragsstrafe bei Nichterfüllung festgelegt und noch einige Extras mit reinverhandelt. Wir bekamen die Zusage, den Fertigstellungstermin sogar vorgezogen zu bekommen, sobald ein anderer Kunde vom Vertrag zurücktritt (Nachtrag August 2013: Angeblich ist bis zu diesem Zeitpunkt - also seit 8 Monaten - kein einziger Neu-Kunde von Fertighaus Weiss von seinem Vertrag zurückgetreten, nicht mal ein Finanzierungsvorbehalt o.ä. wurde geltend gemacht, schwer vorstellbar... Sollte dies jemand lesen der das widerlegen kann, wären wir für einen Hinweis dankbar!)

Weiterhin wurde zu diesem Zeitpunkt festgelegt, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit keine Fundamente unter der Bodenplatte notwendig werden. Ebenfalls wurde uns versichert, dass Fertighaus Weiss die angebotene Bodenplatte grundsätzlich ohne Drainage verlegt, da dies nicht notwendig ist.

Alles in allem hatten wir ein gutes Gefühl als wir den Vertrag unterschrieben.

Freitag, 30. November 2012

Fine-Tuning des ersten Angebots mit Vor-Bemusterung der Standards

Nachdem nun für uns klar war, dass Fertighaus Weiss voraussichtlich das Rennen machen wird, wollten wir uns nochmals wirklich von den bereits auf Bildern gezeigten Standards überzeugen und auch das erste Angebot noch etwas "fine-tunen". Also sind wir nach Oberroth gefahren um direkt mit dem Berater alles einmal live anzuschauen - die Werksführung sparten wir uns, das hatten wir auf Bildern und auch bei anderen Anbietern bereits abgedeckt.

In Oberroth bei Fertighaus Weiss angekommen, waren wir etwas erschreckt von der wirklich sehr kleinen "Bemusterungs-Ecke" - hatten wir doch eine Woche davor die riesen Hallen von Schwörer besichtigt. Nicht abschrecken lassen war hier die Devise, schließlich war ja alles vorhanden nur eben nicht ganz so schick. Man gestand auch ein, dass aktuell ein größeres Zentrum im Bau sei - ok wird auch Zeit.

Wir schauten uns also Türen, Ziegel, Fenster, Heizung und auch bei Reisser im separaten Sanitär-Studio die Einrichtungen und Fliessen im Standard an: In Summe waren wir zufrieden (auch wenn die Eckbadewanne und unsere favorisierten Waschbecken, sowie das bodentiefe Duschelement nicht im Standard enthalten sind - die Fliessen im Standard sind aber absolut das, was wir uns erhofft hatten) Bei Weiss wirkte in Summe alles einen Tick altmodischer / nicht ganz auf der Höhe der Technik und Zeit aber vermittelte trotzdem den Eindruck: "Das hat sich bewährt, das funktioniert auf alle Fälle und macht keine Probleme - rundum solide".

Im Nachgang besprachen wir nochmals das Angebot, fügten einige Positionen hinzu und gaben dem Berater noch einige Hausaufgaben mit auf den Weg, da er "Elektrisch" nicht sehr bewandert war - ein bisschen kamen wir uns vor als sind wir die ersten Kunden bei Fertighaus Weiss die z.B. eine Überwachungskamera installieren möchten oder RWE Smarthome nutzen - interessant.

Was weniger schön ablief, war die Diskussion bzgl. Garage/Carport Kombination. Das ursprüngliche Angebot hatten wir frech beim Hersteller Ott direkt nochmals angefragt und promt für ca. 4000 € günstiger angeboten bekommen - baugleich. Hier war keine Diskussion/Verhandlung mit Weiss möglich und auch die Ausstattung der Garage (ist ein Zwischenboden vorhanden, wie ist das mit der Elektrik, welche Fundamente sind nötig) konnte uns nicht beantwortet werden und es wurde auf einen späteren Termin (technisches Gespräch mit dem Architekten) verwiesen um weitere Details zu klären. Schon jetzt war klar, das machen wir unter den Voraussetzungen garantiert nicht bei Weiss direkt.

- - - - - -  -
Nachtrag im Februar 2013: Dieses Vorgehen (das auch bei vielen anderen Punkte ebenfalls so praktiziert wurde) stellte sich am Ende als Taktik des Verkäufers heraus, erst mal sagen "wird schon passen" und hinterher schauten wir in verduzte Gesichter der Architektin, des Statikers oder des Elektrikers die sagten "Sowas haben wir noch nie gehört, dass kann überhaupt nicht sein, wer hat Ihnen denn sowas erzähl"... Interessant - aber gut das wir alles schriftlich hatten...

Nachtrag August 2013:
Hier begann auch die Diskussion zu unseren Fundamenten unter der Bodenplatte, die sich bis zur finalen Klärung mit Fertighaus Weiss noch 8 Monate erstrecken sollte und unterschiedlichste Aussagen zu Tage forderte (Im Endeffekt allerdings knapp 3000€ ungeplante Mehrkosten verursachte)

Ich habe für Euch den Blog ausgebaut!

Das Bautagebuch findet sich nun hier , da ich den Blog etwas erweitert habe um noch mehr Themen zu platzieren! http://haus-garten-leben.b...